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Spitzmeilenhütte (124)
Samstag 08.04.2006

Anfahrt: Rielasingen - Konstanz - Rohrschach - St.Margrethen - Sargans - Flums - Tannenbodenalp (1393m)

Route: Maschgenkamm (2020m) - Panüöl - Fursch (1792m) - Spitzmeilenhütte (2087m)

Gehzeit: ca. 5:00 h

Höhendifferenz: ca. 500m

Distanz: ca. 12km


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Mit der Vierer-Gondel lassen wir uns für 20 CHF (13 Euro) von Tannenboden (1400m) auf den Maschgenkamm (2020m) befördern. Das Gipfelplateau müssen wir noch mit vielen Skifahrern und Snowboardern teilen. Die meisten Wintersportler verschwinden jedoch in Richtung Norden, auf die Pisten zum Walensee hin. Wir gehen der Sonne entgegen, Richtung Süden. Gleich zu Beginn der Wanderung erwartet uns ein Abstieg von ca. 200 Höhenmetern nach Panüöl. Wir haben die Wahl zwischen einer flacheren Skipiste oder einem steilerem unberührtem Hang. Der Hang bleibt nicht unberührt. Teils freiwillig, teils unfreiwillig wird der Hintern als Abfahrtshilfe eingesetzt. Bei Panüöl wäre schon eine Einkehr möglich, aber wir haben die Wanderung ja erst begonnen. Deshalb laufen wir weiter, den etwa 2 km langen, präparierten Weg, in Richtung Fursch. Dem leichten Auf und Ab versuchen wir zu entkommen, indem wir etwas vom Weg abweichen, um auf einer Höhe zu bleiben. Ab Fursch, einer bewirteten Alm, geht es wieder bergauf. Viele Spuren von Tourenskifahrern und Schneeschuhgehern zeigen die Richtung an. Mehr als 200 Höhenmeter sind zu überwinden, bis wir die Höhe erreichen, auf der die Spitzmeilenhütte (SAC-Hütte) in der Nähe eines Abgrundes unterhalb des Spitzmeilen steht. Wegen des schönen Wetters ist die Hütte bewirtschaftet. Und nach Aussage des Hüttenwirtes ist es unbedingt zu empfehlen, sich für Übernachtungen auf der Hütte anzumelden. Schon vom Maschgenkamm, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, ist die Spitzmeilenhütte zu sehen. Aber wir hätten nicht gedacht, dass wir für die Distanz fast 3 Stunden benötigen, jedoch bei relativ gemütlichem Tempo. Geübte Geher können von der Hütte aus in ca. 2 Stunden den Skiberg Wissmeilen, den Nachbarberg vom Spitzmeilen, erreichen. Nach einer Erfrischungspause treten wir den Rückweg an. Zur Alm Fursch halten wir uns zunächst, im Gegensatz zum Hinweg, an die Wegweiser des Wanderweges. Dann sausen wir steile, beinahe unberührte Schneehänge hinunter bis zur Alm. Von hier aus folgen wir dem präparierten Weg in Richtung Panüöl. Gelegentlich müssen wir einem Motorschlitten Platz machen. Zum Schluss erwartet uns noch ein schweisstreibender Anstieg von etwa 200 Höhenmetern, vorbei an der Maschgenkammlücke, zur Bergstation der Maschgenkammbahn. Dazu bedienen wir uns der wenig befahrenen, plattgewalzten Piste, auf der selten mal ein Skifahrer entgegen kommt. Stolz schauen wir vom Maschgenkamm zur Spitzmeilenhütte hinüber, deren Entfernung wir jetzt ganz anders einschätzen. Die nächsten 600 Höhenmeter hinunter geniessen wir sitzend mit herrlichem Blick auf den über 1000 Meter tieferen Walensee und die Silhouette der Churfirsten.

Bild 1: Camping Tannenbodenalp und Churfirsten

Bild 2: Walensee (419m)

Bild 3: Blick zum Spitzmeilen

Bild 4: Schneewechte

Bild 5: Snowboarder

Bild 6: Spur zum Spitzmeilen

Bild 7: Querfeldein

Bild 8: Blick zum Spitzmeilen

Bild 9: Spitzmeilen und Magerrain über Fursch

Bild 10: Motorschlitten von Fursch

Bild 11: Fursch unterm Spitzmeilen

Bild 12: Hütte von Fursch

Bild 13: Hütte von Fursch

Bild 14: unterm Magerrain (2524m)

Bild 15: Aufstieg zur Spitzmeilenhütte

Bild 16: Schilstal und Alviergruppe

Bild 17: Spitzmeilen (2501m)

Bild 18: Churfirsten

Bild 19: Spitzmeilenhütte (2087m)

Bild 20: Spitzmeilen

Bild 21: Blick zum Leist (2222m)

Bild 22: Magerrain

Bild 23: Maschgenkammlücke (1953m)

Bild 24: Zigel (2074m)

Bild 25: Spitzmeilen und Magerrain
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