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Riedkopf (102)
Samstag 25.06.2005

Anfahrt: Rielasingen - Konstanz - Romanshorn - St. Margrethen - Diepoldsau - Bludenz - St-Gallenkirch - Gargellen (1423m)

Route: Schafberg (2100m) - St. Antönier-Joch (2379m) - Riedkopf (2552m) - Täscher - Gargellenalpe (1733m) - Kesselhütte - Gargellen (1423m)

Gehzeit: ca. 5:00 h

Höhendifferenz: ca. 530m

Distanz: ca. 10km


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Die Wetterfrösche kündigen für den Tag verbreitet Regen und Gewitter an. Aber noch scheint die Sonne. Wir brechen eine Stunde früher auf als sonst und lassen uns gleich mit der Kabinenbahn von Gargellen auf das Schafbergplateau befördern. Die 700 Höhenmeter kosten für Erwachsene 7 Euro, also ein Cent pro Höhenmeter. In der sehr kahlen und vom Wintersport gezeichneten Berglandschaft führt uns ein breiter Weg um einen Bergrücken herum. In der Ferne kommt der Gipfel des Riedkopfes und das St. Antönier-Joch zum Vorschein. Bergab und über Schneereste verlieren wir zunächst an Höhe. Dann zweigt ein fast unscheinbarer Pfad nach links ab und führt später in steileren Serpentinen direkt auf das St. Antönier-Joch. Ab hier beginnt der luftige Gratweg, der uns an einigen namenlosen Gipfelchen vorbei zum Riedkopf bringen soll. Obwohl der Gratweg gut ausgetreten ist, schlägt unser Puls an ein paar Stellen etwas höher. An einer Weggabelung gibt eine Tafel noch 30 Minuten Gehzeit zum Gipfel des Riedkopfes an. Vermutlich gilt diese Angabe für Gehbehinderte, denn schon nach wenigen Minuten erreichen wir das Gipfelkreuz. Der Blick ist trotz diesiger Sicht gigantisch. Vor allem die Kalkburgen von Drusen- und Sulzfluh leuchten unter dunklen Wolken in der Sonne. Auch der Gipfel der Schesaplana ist zu sehen. Nach nur kurzer Rast gehen wir den Rückweg an, der uns immerhin über 1100 Höhenmeter ins Tal hinunter bringt. Über einen langen Bergrücken, genannt Täscher, scheint der manchmal steile, manchmal flache Bergpfad nicht enden zu wollen. Meist führt er schnurstracks in Richtung Süden und nur gelegentlich schlängelt er sich zur Überwindung kleinerer Steilstufen über einige Serpentinen. An einer Verzweigung führt ein recht steiles Wegstück zum Gargellner Alptobel hinunter, wo wir nach wenigen Metern die Gargellenalpe mit der Kesslhütte erreichen. Hier scheint ungefähr die Baumgrenze zu verlaufen, eine willkommene Abwechslung, nach der kahlen Landschaft seit Verlassen der Seilbahn. Die letzten 300 Höhenmeter führen auf einem breiten Schottersträsschen durch bewaldetes Gebiet, bis hinunter nach Gargellen.

Bild 1: Ritzenspitzen

Bild 2: Madrisa (2770m)

Bild 3: auf dem Schafbergplateau

Bild 4: Madrisa

Bild 5: Schafbergplateau und Madrisa

Bild 6: Blick zum Riedkopf

Bild 7: Gargellertal

Bild 8: Blick zum St. Antönier-Joch

Bild 9: in Zweiergruppen

Bild 10: St. Antönier-Joch (2379m)

Bild 11: kleiner Bergsee

Bild 12: Schweizer Grenze

Bild 13: am St. Antönier-Joch

Bild 14: Schesaplana in der Ferne

Bild 15: Blick Richtung Riedkopf

Bild 16: Gratweg

Bild 17: Gratweg

Bild 18: Gratweg

Bild 19: Gratweg

Bild 20: Vergaldner Tal

Bild 21: Sulzfluh (2818m)

Bild 22: Scheienfluh (2621m)

Bild 23: Riedkopf

Bild 24: Gratweg

Bild 25: Sulzfluh und Drei Türme

Bild 26: Riedkopf (2552m)

Bild 27: Riedkopf

Bild 28: Gratweg

Bild 29: Riedkopf

Bild 30: Bergsee

Bild 31: Gargellenalpe und Ritzenspitzen

Bild 32: Gargellenalpe und Ritzenspitzen

Bild 33: Gargellner Alptobel

Bild 34: Gargellenalpe und Ritzenspitzen

Bild 35: Kesslhütte

Bild 36: Ritzenspitzen

Bild 37: Vergalden und Vergaldner Tal

Bild 38: Ritzenspitzen
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