vorherige Wanderung
Rund um den Konstanzer Lorettowald
Übersicht nachfolgende Wanderung
Schiener Berg
Eriskircher Ried

Route: Schloss Friedrichshafen - Hafen - Rotach - Eriskirch - Schnakencafe - Rotach - Antonius - Schloss

Gehzeit: ca. 3:40 Std.
Schloss - Hafen ... 0:20 h
Hafen - Rotach ... 0:20 h
Rotach - Eriskirch ... 1:10 h
Eriskirch - Schnakencafe ... 0:45 h
Schnakencafe - Rotach ... 0:25 h
Rotach - Antonius ... 0:20 h
Antonius - Schloss ... 0:20 h

Höhendifferenz: ca. 35m

Distanz: ca. 16km

Vor den Mauern der Schlosskirche von Friedrichshafen kann das Auto noch gebührenfrei am Strassenrand abgestellt werden. Gerade mal 150 Meter an der Schlossmauer entlang in Richtung Bodensee könnte man sofort ins Wasser springen, wäre da nicht ein Bauzaun. Aber die Temperaturen lassen einen eher an Schlittschuhe, statt an Badehose denken.

Nach ein paar Metern stadteinwärts, dann rechts ab, am Graf-Zeppelin-Haus vorbei, bleibt man die nächste Zeit am Ufer. Der Jachthafen ist um diese Jahreszeit verwaist. In etwas mehr als einem halben Kilometer nähert man sich der Häuserfront. Nach einem Linksbogen fällt einem gleich ein Stahlgerüst, der 9-stöckiger Aussichtsturm ist Auge.

Über einen langen Steg ist der zugige Turm auf offener See zu erreichen. Von oben sieht auch der riesige Glaspalast, in dem u.a. das Medienhaus untergebracht ist, richtig putzig aus. Das moderne Fährschiff Euregia mit seinen Glaswänden ist natürlich vor dem Glashaus festgemacht.

An der Anlegestelle der Fähre Friedrichshafen – Romanshorn wartet die Presse mit einer installierten Kamera. Irgend ein VIP muss wohl demnächst mit der Fähre ankommen. Ein Blick auf den folgenden Uferbereich kündigt schon Privatgelände an. Ungefähr 300 Meter läuft man in zweiter Linie an der Strasse (L328a) entlang, bis nach der Rotachbrücke der Fussweg wieder zum Ufer hin führt.

Hier beginnt schon das Naturschutzgebiet Eriskircher Ried. Nach ungefähr 500 Metern überquert man über eine Brücke einen Seitenarm des Bodensees. Das stehende Wasser ist bei den momentanen Temperaturen zugefroren und auf dem Eis liegen einige Äste vom letzten Sturm. Wenige Meter weiter führt ein Holzsteg zum Wasser hinaus, sobald es von der Schneeschmelze hergeschwemmt wurde.

Zwischen Schilf und alten Bäumen läuft man nun in gebührendem Abstand zum Ufer (ca. 100m) eine halbe Stunde in Richtung Südosten, bis wieder ein Holzsteg zum Wasser hinaus führt. Unterwegs gibt es auch jetzt, im Winter, einiges zu sehen. Hellgrün leuchten die meterhohen Bambusgewächse, die ein kleines Häuschen fast komplett verstecken. Grün leuchtet eine ganze Baumgruppe, deren Stämme unter dem Efeu nur zu vermuten sind. Und grün sind manche Bäume mit unzähligen Mistelnestern geschmückt.

Nach einem weiteren Kilometer mündet der Fussweg in das Zufahrtsträsschen des Strandbad Eriskirch. Will man nicht den gleichen Weg zurück laufen, bietet sich ein parallel verlaufender Weg entlang der Bahnlinie an. Dazu läuft man zunächst 300 Meter auf Eriskirch zu und biegt dann links ab. Nach 2,5 Kilometern besteht in einer kleinen Siedlung die Möglichkeit zur Einkehr. Bestimmt hat das Schnakencafe seinen Namen den winzigen Bewohnern des Naturschutzgebiets zu verdanken.

Vom Schnakencafe wenige Meter in Richtung Bodensee schliesst sich der Kreis und man folgt dem Weg den man gekommen war, über die Rotachbrücke zum Hafen, Uferpromenade, Graf-Zeppelin-Haus bis zum Schloss Friedrichshafen. Dort sitzen Hunderte von zwitschernden Vögeln im den Baumgipfeln und machen einen Höllenlärm. Frühlingsboten?

Bild 1: Schlosskirche Friedrichshafen

Bild 2: Schloss Friedrichshafen und Graf-Zeppelin-Haus

Bild 3: Aussichtsturm und Autofähre

Bild 4: Fähre Euregia vor dem Medienhaus

Bild 5: Blick vom Aussichtsturm

Bild 6: Medienhaus

Bild 7: Blick Richtung Friedrichshafen

Bild 8: privater Uferbereich

Bild 9: Bambus

Bild 10: Winterweg

Bild 11: Mistelbewuchs

Bild 12: Efeu

Bild 13: Blick Richtung Friedrichshafen

Bild 14: Holzsteg

Bild 15: Mistelbewuchs

Bild 16: Schilflandschaft

Bild 17: Winterlinge

Bild 18: Efeublüten

Bild 19: gefrorener Seitenarm

Bild 20: Mistelbewuchs

Bild 21: Abendstimmung

Bild 22: Trauerweide

Bild 23: Tannenzapfen (verfälscht)

Bild 24: Aussichtsturm am Hafen

Bild 25: alter Kran

Bild 26: Spiegelungen in Glasfassade

Bild 27: Gaststätte Antonius